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Der Einsatz von Webanwendungen spielt eine entscheidende Rolle bei der Automatisierung des Binnenterminals CCT
Der Einsatz von Webanwendungen spielt eine entscheidende Rolle bei der Automatisierung des Binnenterminals CCT

Die Anbindung von Webmodulen an die zentrale ICMS Anwendung spielt eine wichtige Rolle bei der weitgehenden Automatisierung von Binnenterminals. In einem früheren Interview mit CTVrede wurde die entscheidende Rolle von Webanwendungen bei der Automatisierung von Außeneinsätzen deutlich. Peter van Veelen, General Manager bei Combined Cargo Terminals (CCT), erläutert in diesem Artikel die Vielfalt der von CCT eingesetzten Webanwendungen. Und, was noch wichtiger ist, welchen Nutzen (und welche Vorteile) der Einsatz von Webanwendungen mit sich gebracht hat.

Prozessoptimierung durch den Einsatz von Webanwendungen
Der CCT bietet nicht nur hervorragende Lager- und Umschlagmöglichkeiten für verschiedene Modalitäten, sondern dient auch als strategischer Anlaufhafen für Kurzstreckenseeverkehr von und nach Zielen in Nordeuropa, Südeuropa und dem Vereinigten Königreich. Darüber hinaus arbeiten sie mit dem Barge Terminal Tilburg (BTT) und dem Oosterhout Container Terminal (OCT) zusammen, um die Warenströme zum und vom Rotterdamer Hafen zu optimieren. Um die verschiedenen operativen Prozesse rund um diese Dienste so effizient wie möglich zu gestalten, wurden verschiedene Webanwendungen entwickelt und integriert. Die Nutzung dieser Webanwendungen hat dem CCT folgende Vorteile gebracht:

  • - Effizientere Arbeitsweise
  • - Bessere Kontrollen
  • - Skalierbare Prozesse
  • - Bessere und schnellere Kommunikation mit dem Kunden
  • - Besserer Einblick in die Daten der Warenströme

In den folgenden Abschnitten erläutern wir, welche Anwendungen CCT umgesetzt hat und welchen Mehrwert jede einzelne Anwendung gebracht hat.

Reachstacker Applicatie CCT


Reachstacker Webanwendung
Vor etwa fünf Jahren begann CCT mit der Entwicklung einer Webanwendung für Reachstacker als Ersatz für die traditionelle drahtlose Anwendung, die seit einiger Zeit im Einsatz war. Die weniger benutzerfreundlichen und etwas sperrigen Bildschirme der Reachstacker könnten so durch handliche Tablets ersetzt werden. Durch den Einsatz der Webanwendung für diese Anwendung wird sichergestellt, dass die Mitarbeiter im Außendienst ordnungsgemäße Kontrollen durchführen und Fotos von besonderen Situationen und Schäden machen können. Die Umsetzung der Reachstacker Anwendung war ein wichtiger Test für CCT.

Peter: “Wir haben dabei geprüft, ob das Projekt mit der Reachstacker Webanwendung realisierbar und skalierbar ist. Schon bald stellten wir fest, dass die Umsetzung erfolgreich war und sahen das Potenzial für weitere Anwendungen.”

Die erfolgreiche Umsetzung der Reachstacker Anwendung gab CCT eine gute Vorstellung von den Möglichkeiten und Vorteilen, die die Optimierung anderer Prozesse mit sich bringen könnte. Bald wurden mehrere Webanwendungen entwickelt und umgesetzt.

Webmodule Kadeplanning CCT


Transportplanung für Terminalzugmaschinen, Stauplan und Kaiplanung
Nach dem Einsatz der Reachstacker Webanwendung wurden auch die Transportplanung und die Transportaufträge der Terminalzugmaschinen in eine Webanwendung übertragen. Dies ermöglichte eine effizientere Planung und eine schnellere und genauere Übermittlung von Statusinformationen an den Kunden. Seitdem kann auch der Stauplan der am Kai liegenden Schiffe auf derselben Webanwendung eingesehen werden. Der Kontrolleur kann den Be- und Entladeplan auf einem Tablet genau verfolgen und muss nicht mehr mit Papierlisten arbeiten. Das geht nicht nur viel schneller, sondern hat auch praktische Vorteile, vor allem bei schlechtem Wetter. Der größte Nutzen war jedoch bisher die Entwicklung einer Webanwendung für die Kaiplanung. Dank dieser Anwendung haben Planer und Arbeitsvorbereiter in Echtzeit einen Überblick über die zu erwartende Ladung und darüber, welche Container bereits verladen wurden.

Peter: “Nicht nur, dass die Planung jetzt viel schneller geht und das System viel weniger fehleranfällig ist (im Vergleich zu den früheren Excel-Übersichten), man kann jetzt auch mit 30 Personen gleichzeitig in der Webumgebung arbeiten.”

Das CCT-Büro ist mit Reisemonitoren ausgestattet, die eine aktuelle Darstellung der Kaiplanung zeigen. Neben der Planung und Arbeitsvorbereitung nutzen auch der Kundenservice und der Fahrerarbeitsplatz dankbar die aktuellen Be- und Entladeinformationen.

Weitere Optimierung der Logistikprozesse
Das kontinuierliche Bestreben von CCT, die logistischen Prozesse weiter zu optimieren, hat dafür gesorgt, dass die regulären Tablets nun durch professionelle Industrievarianten ersetzt wurden. CCT wechselte außerdem von einer Wifi-Verbindung zum 4G-Netz, um eine noch bessere Reichweite zu erzielen und auch um die Terminalzugmaschinen beim Verlassen des Geländes verfolgen zu können. CCT und Modality arbeiten derzeit an der Entwicklung einer digitalen Stapel Übersicht. Diese Stapelplanung muss sicherstellen, dass die Arbeit "auftragsorientiert" durchgeführt werden kann. Zum Beispiel kann ein Mitarbeiter an einem Reachstacker nun entscheiden, welche Tätigkeiten er in welcher Reihenfolge ausführt. Um die Wirksamkeit weiter zu verbessern, wird das System in Zukunft der entscheidende Faktor sein. Wir arbeiten auch intensiv an der Entwicklung eines Kundenportals.

Peter: “Wir bedienen verschiedene Arten von Kunden. Unsere Kunden, die intermodale Transporte durchführen, haben zum Beispiel einen anderen Informationsbedarf als Kurzstreckenseeverkehrsunternehmen. Beide Kundentypen werden bald über ein eigenes Portal verfügen, das ihnen eigene Informationen bietet. So können wir den Zollstatus, Be- und Entladelisten oder Bestände anzeigen.”

Vorteile für Ihr Binnenterminal
Die Entwicklung und Eingliederung von Webanwendungen ist daher ein entscheidender Schritt zur Automatisierung und Steigerung der Wirksamkeit von Binnenterminals. Ein aktuellerer Einblick in die Daten, die Verbesserung und Beschleunigung von Abläufen und Prozessen, die Minimierung von Fehlern und die Bereitstellung genauerer Rückmeldungen an die Kunden sind die wichtigsten Vorteile der Arbeit mit Webanwendungen. Möchten Sie wissen, welche Möglichkeiten es für Ihre Prozesse gibt? Oder brauchen Sie Rat bei der Festlegung von Prioritäten und der Erstellung eines Fahrplans? Wir denken gerne mit Ihnen mit! Über die Schaltfläche unten können Sie direkt mit uns Kontakt aufnehmen.
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Modality verbindet Kunden mit Seehäfen in Nordeuropa
Modality verbindet Kunden mit Seehäfen in Nordeuropa

Geschwindigkeit, Genauigkeit und verbesserte Sicherheit sind wichtige Gründe, weshalb sich die europäischen Seehäfen und die dort befindlichen Deepsea-Terminals stark auf Automatisierung und Digitalisierung ausrichten. Der Austausch von Informationen mittels Electronic Data Exchange (EDI) spielt bei der Automatisierung und Digitalisierung eine große Rolle. Wo einst mit der Einrichtung bilateraler EDI-Verbindungen begonnen wurde, haben die größten europäischen Häfen im Laufe der Zeit modernere Initiativen gestartet. Modality verbindet seine Kunden mit den großen Seehäfen in Nordeuropa und arbeitet dabei eng mit den Terminals und Hafengemeinschaftssysteme zusammen. Außerdem ist man aktiv an der Entwicklung aller EDI-Projekte in den verschiedenen Häfen beteiligt.

Informationsaustausch mittels EDI-Berichten
Ursprünglich mussten unter anderem Binnenschifffahrtsunternehmen gedruckte Listen austauschen, um Container in den Seehäfen laden oder löschen zu können. Der Austausch von Informationen, wie z.B. Pincodes und Buchungsnummern, findet heute mittels EDI-Berichten statt. Die Deepsea-Terminals in den Seehäfen haben dafür verpflichtende EDI-Richtlinien erstellt.
Die verschiedenen Terminals haben diese Richtlinien jedoch auf unterschiedliche Weise implementiert. Modality verfolgt aufmerksam die Entwicklungen in den verschiedenen Häfen. Unten finden Sie eine Übersicht über operative EDI-Interfaces und aktuelle Entwicklungen für die Häfen von Rotterdam, Antwerpen, Hamburg und Bremerhaven.

Informationsaustausch in Rotterdam
Dort, wo Modality einst zusammen mit ECT die erste bilaterale EDI-Verbindung einrichtete, läuft inzwischen fast die gesamte Kommunikation beim Abholen und Abliefern von Containern durch Binnenschifffahrt, Schiene und Truck über Portbase. Der Hafen von Rotterdam hat den Berichteaustausch somit zentralisiert. Innerhalb der EDI-Verbindungen unterscheiden wir das traditionelle EDI-Interface (Edifact COPINO-Szenario Barge/Rail/Truck) und die modernere MCA-Variante (API-Interface). Mit dieser API-Verbindung können die Abfertigung beschleunigt und die vorhandenen Containerdaten ergänzt werden, z.B. durch Cargo-Opening- und Cargo-Closing-Zeiten. Weitere Informationen über die Umstellung auf HCN Barge finden Sie in unserem Artikel: https://www.modality.nl/de/blog/umstellung-auf-hcn-barge. In absehbarer Zeit werden auch die traditionellen COPINO-Szenarios für LKW und Schiene auf die HCN-Variante umstellen.

Informationsaustausch in Antwerpen
Auch in Antwerpen müssen sich die Logistikunternehmen mit EDI-Berichten für das Abholen oder Abliefern von Container vorher anmelden. Dabei spielen zwei Parteien eine wichtige Rolle: PSA und DP World. Der Versand von EDI-Berichten ist in Antwerpen dezentral organisiert.

PSA & DP World
Das aktuelle, traditionelle Modell bei den PSA-Terminals, inklusive dem MSC PSA European Terminal (MPET), besteht aus einem Edifact-COPINO-Szenario für Aktivitäten per Binnenschiff und Schiene und einem XML-Interface für LKW, die Container abholen oder abliefern. Auch DP World hat im aktuellen Modell ein traditionelles Edifact-COPINO-Szenario für Binnenschiff und Schiene und ein XML-Interface für die LKW. Beide Systeme arbeiten mit einer Eins-zu-Eins-Verbindung.

Certified Pick-up
In der zweiten Hälfte dieses Jahres wird im Hafen von Antwerpen für das Abholen von vollen Importcontainern der sogenannte „Certified-Pick-up“-Prozess angewendet. Der Hafen von Antwerpen generiert mit CPU zusätzliche Sicherheit beim Abfragen von Pincodes. Modality spezifiziert und entwickelt zurzeit einige Module, bei denen Kunden auf Wunsch den CPU-Prozess in ihr vorhandenes Modality-System integrieren können.

Informationsaustausch in Hamburg und Bremerhaven
Auch in den Häfen von Hamburg (mit den Deepsea-Terminals HHLA, Eurogate und Unikai) und Bremerhaven (Eurogate, NTB) kennt sich Modality mit den benötigten EDI-Szenarios aus und kann diese in das vorhandene Modality-System integrieren.

Möchten Sie auf diese Entwicklungen eingehen und eine oder mehrere EDI-Verbindungen auch in Ihr System integrieren? Dann nehmen Sie Kontakt auf und wir besprechen mit Ihnen die Möglichkeiten!

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Schneller und weitreichender Datenaustausch verringert Störungseffekte
Schneller und weitreichender Datenaustausch verringert Störungseffekte

Die Blockierung des Suezkanals im letzten Monat war eine wichtige Nachrichtenmeldung für die öffentlichen Medien. Die Öffentlichkeit wurde sich plötzlich der Anfälligkeit von Produktions- und Transportketten bewusst. Beeindruckende Bilder eines (vergleichsweise) kleinen Baggers neben dem Bug eines auf Grund gelaufenen gigantischen Containerschiffs, kombiniert mit Aussagen über den „Tsunami an Containern" auf dem Weg nach Rotterdam, sorgten für Aufmerksamkeit.

Rückblickend ist es gefährlich zu sagen, dass „alles gar nicht so schlimm war". Ganz im Gegenteil: Schnellen und adäquaten Reaktionen, zusammen mit digitaler Technik ist es zu verdanken, dass Probleme vermieden wurden. Der Datenaustausch in Echtzeit beispielsweise beugt tatsächlich fast täglich Problemen vor. Nicht umsonst hat Portbase in diesem Fall sofort eine Webpage gestartet, auf der die Estimated Time of Arrival (ETA - geschätzte Ankunftszeit) der verschiedenen verspäteten Schiffe kontinuierlich verfolgt werden kann.

Wer, wie z. B. ein Barge-Operator zwischen den Deepsea-Häfen und dem Hinterland tätig ist, weiß, dass es Unwägbarkeiten gibt, die die Planung einer zeitgerechten Abwicklung von (interkontinentaler) Ladung behindern können. Denken Sie nur an ungünstige Wasserstände der Flüsse, an Streiks, Staus oder Überlastung der Seeterminals - um nur einige Herausforderungen zu nennen.

Kein Einfluss auf das Wetter
Wir als Modality haben keinen Einfluss auf das Wetter, die Wasserstände und die möglicherweise gestörten Arbeitsverhältnisse im Hafen. Wir konfigurieren unsere Software jedoch so, dass die Lieferkette so genau wie möglich überwacht werden kann und dass Störungen sofort und proaktiv signalisiert werden. Dies ist jedoch nur mit einem optimalen Datenaustausch möglich.

Verspätungen an Deepsea-Terminals („Überlastung") haben weniger Auswirkungen auf Barge-Operators, wenn Informationen rechtzeitig bekannt sind und weitergegeben werden. Von verfügbaren Liegeplätzen bis zu Zeitfenstern bei der Abfertigung, von Verspätungen auf See bis zu Wasserständen auf dem Rhein: Die Fahrt zwischen Seehafen und Hinterland lässt sich oft genauer planen als eine Straßenroute - wenn die Beteiligten Informationen gut austauschen und richtig verarbeiten. Modality ist die Drehscheibe für den Austausch dieser Daten, wie z. B. mit Melding Container Achterland (MCA - Meldung-Container-Hinterland).

MCA und die integrale Planung
MCA Barge führt, über ein einziges Portal, eine Voranmeldung für Terminals und Depots über Besuche von Binnenschiffen und Binnenschiff-Containern durch. MCA Barge liefert zudem den Input für die integrale Planung eines jeden Hafenbesuchs. Dies bietet wichtige Vorteile, wie z. B. eine einheitliche Arbeitsweise für alle Terminals und Depots und die Möglichkeit, den Status der Container bereits vor der Voranmeldung abzufragen.

Verschiedene Maßnahmen Änderungen bei der Planung infolge von Überlastung wird es weiterhin geben. Glücklicherweise wird dieses Problem auf unterschiedliche Weise behoben. Erstens räumlich: durch die Schaffung zusätzlicher Liegeplätze für Binnenschiffe.

Darüber hinaus versuchen die größeren Akteure, die Verspätung im Seehafen auf der Grundlage von so genannten „Fixed Window"-Vereinbarungen an den Seeterminals zu minimieren.

Für Akteure, die nicht über die Größe verfügen, solche Vereinbarungen zu treffen, stellt die Einrichtung des Barge Transferium Maasvlakte eine willkommene Verbesserung dar.

BTM ist eine Zusammenarbeit zwischen Hutchison Ports ECT Rotterdam (ECT) und einem Konsortium von Binnenterminals und Barge-Operators. An vereinbarten Tagen und Zeiten stellt ECT dem Konsortium in dieser Partnerschaft einen Kaiabschnitt mit Kran und Kranbesatzung zu einem Festpreis zur Verfügung.

Bei BTM kümmern sich die Barge-Operators selbst um die Planung und entscheiden die beteiligten Akteure nach Rücksprache, wann und wie oft sie die Kai-Anlage besuchen. Auch bei dieser Initiative ist der digitale Informationsaustausch für das Gelingen der vorstehend erwähnten „Rücksprache" unerlässlich.

API
Moderne Systeme setzen beim Datenaustausch so genannte API (Application Programming Interfaces) ein. Der große Vorteil dieser Technologie liegt in ihrer Geschwindigkeit und Standardisierung. Die in der API angebotenen Informationen stehen allen Anwendern in der Kette, die sie nutzen wollen und technisch dazu in der Lage sind, direkt zur Verfügung.

Gerade eine Krise wie die Suezkanal-Blockierung zeigt, was digitale Informationen für Kettenpartnern bedeuten können. Modality teilt und verarbeitet die Daten für Sie, so dass Ihre Kunden nicht oder kaum von Störungen betroffen sind.

Möchten Sie wissen, was die gemeinsame Nutzung und Verarbeitung von Daten für Ihr Unternehmen bedeutet? Gerne erläutern wir Ihnen die Möglichkeiten in einem persönlichen Gespräch. Über die Schaltfläche unten können Sie direkt mit uns Kontakt aufnehmen.

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